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USA - Die Neuengland-Staaten - The Spirit of America
Es ist wieder einmal soweit. Die Koffer sind gepackt und wir warten auf den Abflug mit der Swissair nach Boston. Mit diesen Ferien kommt ein neues Abenteuer auf uns zu. Zu unserer bewährten Zweierkonstellation kommt diesmal unser Sohn Felix hinzu, der gerade mal 4,5 Monate alt ist. Felix fängt mit den Flugbegleiterinnen gleich zu flirten an und schon klappt alles reibungslos. In Boston angekommen holen wir unser M Die ersten Tage verbringen wir in Salem, ca. 20 Meilen nördlich von Boston. Berühmt ist dieser Ort vor allem durch seine Hexenverfolgungsprozesse aus dem Jahre 1692. Entlang des Heritage Trails, der durch eine rote Linie auf den Bürgersteigen markiert ist, erkunden wir das historische Salem. Wir stossen auf das Witch House, das Salem Witch Museum und das Witch Dungeon Museum und werden das Gefühl nicht los, dass die Amerikaner auf dieses traurige Stück Geschichte heute noch stolz sind, da es ja so historisch ist. Nachdem der Jet-lag einigermassen überstanden und die erste Shopping-Mall erkundet ist, zieht es uns nordwärts nach Maine, der Heimat des berühmten Maine-Lobsters und Stephen King. In Freeport leisten wir uns zwei Nächte im äusserst empfehlenswerten "Harraseeket Inn". Da unsere Reisezeit noch zur Nebensaison gehört, sind viele Unterkünfte recht erschwinglich. Ausserdem lohnt es sich immer wieder nach Special-Offers Ausschau zu halten. Wir geniessen die Zeit im Harraseeket Inn und lassen uns von Chris's hervorragender Küche verwöhnen. Zudem besteht Freeport vor allem aus Outlets (ca. 200 an der Zahl), die in hübschen Häusern untergebracht sind. So verbringen wir einen Tage mit bummeln und einkaufen. Das macht Spass!
Bei Brunswick biegen wir auf den Coastal Highway 1,
wobei vom Highway aus von der Küste nicht viel zu sehen ist, da diese sehr zerklüftet
ist. Wir fahren durch viele kleiner Ortschaften. Typisch für die Gegend scheint die Goldschrift zu sein, da viele
Läden und Unterkünfte mit dieser beschriftet sind. Im Acadia NP hat es schon einige Touristen (wie mag
das erst in der Hochsaison zugehen, die nächste Woche beginnt). Vom Cadillac Mountain,
der mit 466 m höchsten Erhebung der amerikanischen Atlantikküste haben wir einen
herrlichen Überblick über die Mount Desert Hier verlassen wir die Küste und fahren weiter ins
Landesinnere von Maine. Im Baxter State
Park treffen wir noch auf die pure Wildnis und wenig Menschen. Ein sehr schöner Fleck
ist der Kidney Pond. Hier gibt es schöne Das Wochenende verbringen wir am Moosehead Lake, dem grössten See von Maine. In Greenville ist noch kräftig Vorsaison. Ausserdem haben wir das Gefühl, dass die Ortschaft auch schon bessere Zeiten gesehen hat, da viele Gebäude "for sale" sind. Da unser Sohn Felix vor allem während der Autofahrt schläft, beschliessen wir jeden Tag zwei bis drei Stunden zu fahren, damit unser Kleiner zu seinem Mittagsschlaf kommt. So fahren wir weiter Richtung New Hampshire. Die letzte Nacht in Maine verbringen wir in Bethel. Das Sudbury Inn bietet schöne Zimmer und gutes Abendessen an. Da sagen wir nicht Nein. Die White Mountains sind das höchste Gebirge von
Neuengland. Per Auto wagen wir den Aufstieg bzw. -fahrt zum Gipfel des Mt. Washington, dem
höchsten Berg Neuenglands mit 1917 Metern. Mt. Washington ist bekannt für Weiter geht's westwärts nach Vermont. Bei Waterbury besichtigen wir die Ben&Jerry's Ice Cream Factory
mit anschliessender Degustation. Einfach lecker diese Icecream. Da haben Ben und Jerry
schon was feines erfunden. Natürlich liegt das auch an der frischen Vermonter Kuhmilch.
Und unser In Bennington, einem geschichtsträchtigen Ort,
lassen wir es uns im "Four Chimneys Inn"
gut gehen. Wir haben ein phantastischen Zimmer mit Cheminée und Jacuzzi-Badewanne. Felix
ist vor allem vom Deckenventilator und dem Zimmerschlüssel begeistert. Mit einem
hervorragendem Dinner Bei Albany biegen wir auf die I90 Richtung Boston ab, die ab der Staatengrenze zum Mass-Turnpike wird. Wir verbringen noch einen Tag in Springfield und besuchen den Riverside Vergnügungspark, da ich eine Leidenschaft für verrückte Bahnen habe. Es ist heiss, es hat sehr viele Leute und die Warteschlagen sind lang. Einige Bahnen sind ganz cool, obwohl uns Parks wie Sixflags Magic Mountain (Kalifornien) und Disneyworld (Florida) wesentlich besser gefallen haben. Die ersten zwei Wochen sind um und wir beenden
unser Rundreise durch Neuengland. Die letzte Woche verbringen wir ausschliesslich in
Boston, wo Durch die Stadt führt der Freedom Trail, der mit
einer roten Linie markiert ist. Der Trail ist 2,5 Meilen lang und führt an den
wichtigsten Und wer gern japanisch ist, dem können wir das "Gyuhama of Japan", das etwas unscheinbar an der Boylston Street liegt, empfehlen. Ausserdem gibt's noch einige gute Pubs in dieser Stadt zum Beispiel das Back Bay Brew Pub um eines der vielen zu nennen. Ausserdem bietet Boston verschiedene
Ausflugsmöglichkeiten an. Zu Boston gehört natürlich der Fenway Park und was wäre Boston ohne seine Red Sox. Christian hat mit Kollegen ein Baseball-Spiel (Red Sox (yeah!) gegen White Sox (buhhh!)) besucht und Felix besitzt jetzt das Outfit der Red Sox (er muss nur noch hinein wachsen). Das letzte Wochenende verbringen wir ganz
gemütlich mit faulenzen und spazieren gehen, da es sehr heiss und feucht ist (Boston hat
seit mehr als 30 Tagen keinen Regen mehr gehabt). Zum Abschied fahren wir zum Skywalk Gut drei Wochen sind vergangen und der Rückflug naht. Die Koffer sind gut gefüllt mit Einkäufen von Levis, Calvin Klein, DKNY, Gap, Oshkosh, Gymeboree, Warner Brothers, Disneystores usw. Mit Felix zu reisen hat sich als völlig
unproblematisch herausgestellt. Der Kleine scheint ein reiselustiger Bursche zu sein und
war ständig Neues am entdecken. Mit Vorliebe hat er unsere Stadtpläne zerknüllt und Der Rückflug in der Business Class war sehr angenehm und nach ein paar Tagen Jet-lag ist der Alltag wieder bei uns eingekehrt. |